Unsere Reise vom 18.10. bis 1.11.2007 im Überblick

 

 

Südafrika - eine ganz neue Erfahrung!

Rundreise vom 18.10. bis 01.11.2007

Schon seit längerer Zeit träumten wir Vier (das sind Frank, Peter, Rosi und ich(Mechtild)) von einer Rundreise durch Südafrika.
Viele Vorstellungen waren damit verbunden - von den Menschen, der Landschaft, den Tieren und der anderen Kultur. Lange haben wir überlegt, ob wir diesen Trip selbständig organisieren und wieder mit einem Wohnmobil, wie wir es in Kanada gemacht haben, reisen oder mit einem PKW in vorgebuchten Hotels übernachten. Da jedoch von allen Seiten auf das hohe Sicherheitsrisiko in Südafrika hingewiesen wurde, beschlossen wir schließlich die Tour über einen Reiseveranstalter zu buchen.
Vom 18.10. bis zum 01.11.2007 wurde bei "Berge & Meer" eine geführte Busrundreise von Kapstadt nach Johannesburg incl. Halbpension gebucht. Bisher hatten wir nur Positives von diesem Reiseveranstalter gehört. Allerdings waren wir Vier uns schon im Vorfeld nicht so ganz sicher, ob uns diese Art von Urlaub überhaupt gefallen würde. Es war für uns die erste geführte Rundreise bei der wir keine eigene Urlaubsplanung durchführen mussten. Alles war organisiert - wir brauchten uns nur noch berieseln zu lassen.

Am 18.10.2007 war es dann endlich so weit!

Und es ging schon gut los! Die Bahn streikte!

Also ließen wir uns von unserer Tochter nach Duisburg zum Bahnhof bringen, in der Hoffnung, dass ab dort ein ICE in Richtung Frankfurt fahren würde. Wir hatten Glück! Wir erreichten den Frankfurter Flughafen und starteten pünktlich um 17:20 mit South-African-Airways in unseren wohlverdienten Urlaub.


Freitag, 19.10.2007
Nach einem angenehmen Flug mit einem Airbus 340-600 von South African Airways landeten wir morgens um 5.00 Uhr in Kapstadt. Nachdem wir unsere Gepäckstücke hatten und uns bei der Reiseleitung von "Berge & Meer" gemeldet hatten, empfing uns Kapstadt am frühen Morgen mit strahlendem Sonnenschein. Selbst der sonst oft durch eine Wolke bedeckte Tafelberg leuchtete uns schon entgegen.
Also ging es dann auch gleich los! Unsere Rundreise begann mit einer Orientierungsfahrt durch Kapstadt. Bereits kurz vor Acht standen wir an der Gondel, um auf den Tafelberg zu fahren. Die Fahrt in der Drehgondel hinauf war schon ein Erlebnis und die Aussicht auf Kapstadt und die ganze Küstenregion war grandios. Gerne hätten wir hier oben noch mehr Zeit verbracht, aber wie uns von der Reiseleiterin mitgeteilt wurde waren für heute ja noch mehr Besichtigungspunkte vorgesehen.


So freundliches Wetter hatten wir erhofft Die Seilbahn af den Tafelberg

 

Blick vom Tafelberg auf die Strände vo KapstadtAussichtsplattform auf dem Tafelberg

Die Fahrt ging weiter, zunächst durch das Malaienviertel mit seinen bunten Häuschen, bis zur Waterfront. Dort hatten wir Gelegenheit dieses moderne Hafenviertel mit seinen großen Shoppingmalls und Kneipen anzusehen. Hier konnten wir uns auch unser erstes Bier auf südafrikanischem Boden schmecken lassen.

Im Malaienviertel von KapstadtAn der WaterfrontIm Hintergrund links das "Ritz" mit Drehrestaurant im 22. Stock

Froh waren wir allerdings als wir am Nachmittag dann endlich im Hotel "Ritz" einchecken konnten um ganz kurz unsere Beine auszustrecken. Um unsere Müdigkeit ein wenig zu vertreiben haben wir noch einen kurzen Spaziergang an der Küste entlang gemacht. Eben duschen - und dann wurden wir pünktlich um 18.00 Uhr mit dem Bus zum Abendessen abgeholt. Es ging in ein uriges Kapstädter Lokal "Five Flies". Dort wurde uns ein Menü mit Carpaccio vom Kudu, Fisch oder Hähnchen und Schokotörtchen mit Eis serviert. Es hat alles gut geschmeckt und es war ein rundum geselliger Abend.
Zum Abschluss im Hotel haben wir noch eine Flasche Wein getrunken und sind dann todmüde ins Bett gefallen und haben unsere erste Nacht in Südafrika tief und fest geschlafen.



Samstag, 20.10.2007

Bereits morgens um halb sieben war das Frühstücksbüffet im Hotel bereitet, denn heute stand ein Ganztagesausflug zum Kap Der Guten Hoffnung auf dem Programm.
Um 7.30 Uhr ging es los. Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir Hout Bay. Von dort machten wir eine ca. 1-stündige Bootsfahrt zu einer Seelöwenkolonie, die uns mit ihrem schrecklichen Gestank mehr abschreckte als begeisterte.
Im Anschluss daran wurde der botanische Garten in Kirstenbosch besucht. Eine wirklich lohnenswerte sehr schön angelegte Parkanlage.
Ein weiterer Fotostop wurde am Besucherschild "Cape of good Hope", was nicht das "wirkliche" Kap Der Guten Hoffnung ist, eingelegt, weil es nur der südwestlichste Punkt ist. Dann ging es hinauf zum "Old Lighthouse", von wo aus man die wunderschöne Aussicht über die gesamte Kaphalbinsel genießen konnte. Auch heute hatten wir mit dem Wetter wieder Glück. Keine Wolke am Himmel und es war richtig schön warm.

Camps Bay, im Hintergrund "The Twelve Apostles" Seel÷wenkolonie auf einer Insel vor Hout Bay Am Kap Der Guten Hoffnung Blick auf das Kap der Guten Hoffnung


So gegen 17.00 Uhr erreichten wir wieder unser Hotel in Kapstadt. Es war noch Zeit um am Pool einen Cocktail zu trinken, bevor es heute ins Drehrestaurant unseres Hotels im 22. Stockwerk ging. Hier gab es hervorragendes Essen: Kürbiskernsuppe, Springbock, Gemüse, Kartoffelgratin, Eis mit Eierlikör und Früchten und einen Mirabellenschnaps. Bei dem tollen Essen durften auch einige Fläschchen vom südafrikanischen Rotwein nicht fehlen.
Und da wir uns mittlerweile zu einer geselligen Runde mit anderen Mitreisenden zusammen geschlossen hatten, konnten wir nach dem Essen den Abend an der Poolbar auch noch mit einem Fläschchen Wein ausklingen lassen.

Gute Stimmung beim Abendessen im RitzSpringbock mit Gemüse und Kartoffelgratin

Sonntag, 21.10. 2007

Heute sollte es gemütlich werden!

Um 8.30 Uhr starteten wir mit dem Bus in Richtung Paarl. Diese Weinregion erinnert mich stark an die Toscana. Im herrlich, auf einer Anhöhe gelegenem Weingut von „Seidelberg“ fand schon am zeitigen Vormittag eine Weinprobe statt. Anschließend ging die Fahrt nach Franschhoek – ein sehr schön, gepflegter Ort – wo wir dann auch eine Kleinigkeit zu Mittag gegessen haben. Und schon ging es weiter nach Stellenbosch! Hier wurde ein Rundgang durch das Dorfmuseum, in dem alte Häuser mit Einrichtungen aus dem 17. bis 19. Jahrhundert zu besichtigen waren, gemacht. Danach blieb gerade noch Zeit für einen Cappuccino bevor es zurück in unser Hotel in Kapstadt ging. Gerne hätten wir in dieser gemütlichen Region mehr Zeit verbracht. Aber für abends war bereits ein Buffet an der Poolbar des Hotels für uns vorbereitet. Also mussten wir uns wieder einmal sputen um rechtzeitig zurück zu sein. Nach dem Abendessen wurde es dann doch kühl und so nahmen wir noch unseren „Absacker“ an der Hotelbar hoch über Kapstadt.

Weinkeller bei SeidelbergWeinberge bei PaarlMit unseren Mitreisenden hatten wir viel Spaß! Grüße

In FranschhoekIm Museumsdorf in Stellenbosch

Kirche von Stellenbosch Blick aus der Hotelbar überdas nächtliche Kapstadt

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